Hosea

Hosea’s marriage to Gomer becomes a living parable of Israel’s spiritual adultery. Judgment is real, yet God will allure his people and heal their apostasy.

Author: Hosea
Date: c. 755–715 BC
Theme: Unfaithful Israel and the steadfast love of God.
Key verses: Hosea 6:6; Hosea 14:4
Elberfelder 1905

Hosea 6

1“Kommt und laßt uns zu Jehova umkehren; denn er hat zerrissen und wird uns heilen, er hat geschlagen und wird uns verbinden. 2Er wird uns nach zwei Tagen wieder beleben, am dritten Tage uns aufrichten; und so werden wir vor seinem Angesicht leben. 3So laßt uns Jehova erkennen, ja, laßt uns trachten nach seiner Erkenntnis! Sein Hervortreten ist sicher wie die Morgendämmerung; und er wird für uns kommen wie der Regen, wie der Spätregen die Erde benetzt.” 4Was soll ich dir tun, Ephraim, was soll ich dir tun, Juda, da eure Frömmigkeit wie die Morgenwolke ist und wie der Tau, der früh verschwindet? 5Darum habe ich sie behauen durch die Propheten, habe sie getötet durch die Worte meines Mundes; und mein Gericht geht hervor wie das Licht. 6Denn an Frömmigkeit habe ich Gefallen und nicht am Schlachtopfer, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern. 7Sie aber haben den Bund übertreten wie Adam, haben dort treulos gegen mich gehandelt. 8Gilead ist eine Stadt von Übeltätern, voll Blutspuren. 9Und wie ein Straßenräuber auflauert, so die Rotte der Priester; sie morden auf dem Wege nach Sichem, ja, sie verüben Schandtat. 10Im Hause Israel habe ich Schauderhaftes gesehen: daselbst ist Ephraims Hurerei, Israel hat sich verunreinigt. 11Auch über dich, Juda, ist eine Ernte verhängt, wenn ich die Gefangenschaft meines Volkes wenden werde.

Elberfelder Bibel 1905. Public domain or openly licensed historic text.